Wer steckt hinter dem Waldnest?

Eli

ist naturbegeisterte Mutter von zwei Kindern (4 und 7). Sie war viele Jahre in einer elternverwalteten Kindergruppe in Wien engagiert, u.a. im Vorstand und als Mentorin für die Freiwilligen eines internationalen Austauschprojekts. Sie studierte Internationale Entwicklung an der Universität Wien und an der Universität für Bodenkultur. Ihr Umzug nach Graz hat sie veranlasst, das Projekt „Waldnest“ ins Leben zu rufen, um die wundervollen Kindergruppen-Erfahrungen weitergeben zu können und einen Ort zu schaffen, wo Kinder und ihre Familien gemeinsam wachsen können – inmitten der Natur. Eli ist selbst auf einem Bauernhof und in weitgehender Freiheit zum Sein aufgewachsen. So trägt sie die Liebe zur Natur, zum Wald und zum Wild-Sein seit jeher im Herzen. Ihre pädagogische Haltung bezieht sie aus den Ansätzen von Jesper Juul und dem der Kindergruppen-Bewegung entsprungenen Konzept des „Anderen Umgangs“ (Partnerschaft – Gleichwürdigkeit – Geschlechtssensibilität – Inklusion). Neben ihrem Engagement für das „Waldnest“ ist sie die Gründerin und Leiterin der „Hofwochen“ am Pferdehof Hutter. Derzeit befindet sie sich in Ausbildung zur Wildnis-Pädagogin und im Doktorat in Soziologie.

"Kinder müssen mit Erwachsenen sehr viel Nachsicht haben" - Antoine de Saint-Exupéry

Adri

ist Mutter eines zweijährigen Sohnes und hat das Studium zur Volks- und Sonderschullehrerin in Graz abgeschlossen. Sie hat über die Jahre mehrere selbstständige Weiterbildungen besucht, u.a. in Ecuador bei Rebeca und Mauricio Wild und in Indien (Integral Education), wo sie auch am Aufbau eines Kindergartens mitwirkte. Adri bereichert das Waldnest mit ihrer positiven Energie und ihrer Begeisterung für tolle neue Projekte. Ihre klare und ruhige Art und ihr liebevoller Umgang sowohl mit Kindern als auch mit Erwachsenen schafft einen vertrauensvollen Rahmen für die Gruppe, um sich geborgen und gut aufgehoben zu fühlen. Auch lässt sie uns regelmäßig an ihrer Liebe zur Musik, zum Singen und an einem reichen Lieder- Repertoir teilhaben.

Adris Wunsch für das Waldnest: "Ein Ort, an dem wir uns wohl fühlen, gesehen werden und gerne wachsen; wo große und kleine Menschen sich auf Augenhöhe begegnen und achtsam miteinander sind... das wünsche ich mir und uns allen!"

Laura

ist gebürtige Tirolerin und hat seit einiger Zeit die Nähe und die Verbundenheit zur Natur wieder für sich entdeckt . Seit vier Jahren lebt sie nun in Graz und befindet sich mittlerweile am Ende ihres Bachelorstudiums der Pädagogik. In ihrem Studium haben sie vor allem das Modell der Gewaltfreien Kommunikation von Rosenberg und unterschiedliche Reformpädagogische Ansätze (Korczak, Montessori, Steiner, Freinet) sehr geprägt. Vor allem die Prinzipien der Gewaltfreien Kommunikation stehen für sie bei der Arbeit mit Kindern (und auch Erwachsenen) an oberster Stelle - in der Hoffnung, dass diese zu einem respektvollen und bedürfnisorientierten Miteinander beitragen können. Im Waldnest sieht Laura eine wunderbare Möglichkeit für Kinder und Betreuer*Innen, sich selbst und die Natur zu entdecken und voneinander zu lernen.

 

„Das Leben bereichern, in unserem Geist, unserem Herzen und unserer Seele eine offene Haltung entwickeln, das sollte jede Erziehung bewirken“ - Riane Eisler